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Aktuelles

Nicht nur in Zeiten einer Pandemie ist die Kontaktaufnahme in Form von Videokonferenzen eine gute Alternative. Dank der ausgereiften Technik können einige meiner Angebote virensicher am Telefon oder online als Videokonferenz bequem von Zuhause aus stattfinden.

Sie sparen sich so die Fahrt zur Praxis. Sie benötigen hierzu lediglich ein Gerät mit Internetzugang und einen ungestörten Platz.

Einzelsupervision und Teamsupervision sind ebenfalls als Videokonferenz möglich.

Gruppenpsychotherapie

„Persönlichkeit entwickelt sich im Dialog mit dem Gegenüber. Die Person beeinflusst und wird beeinflusst.“
(Karin Lackner, 2015, S. 447)

Ein Miteinander von vielen verschiedenfarbigen Quallen
Bewegung und Verbindung

Die Gruppenpsychotherapie hat im Vergleich zur Einzeltherapie zwei Vorteile:
Die soziale Dynamik, die in einer Gruppe entsteht und sie ist kostengünstiger als eine Einzeltherapie.

Vielen Teilnehmer*innen fällt es zu Beginn der Gruppentherapie nicht leicht, sich vor fremden Menschen zu öffnen und über ihre Probleme zu sprechen. Doch wenn sie den Mut dazu aufgebracht haben, können sie erfahren, dass es den anderen Teilnehmenden darin ähnlich geht. Mit der Zeit erfahren sie, dass sie als Teil der Gruppe gesehen, akzeptiert und verstanden werden.
Dies stärkt ihr Selbstwertgefühl, ebenso wie die Erfahrung, dass nicht nur sie alleine solche Probleme, sondern andere ähnliche haben. Das fördert das Gefühl der Verbundenheit und Zugehörigkeit. Sie erhalten durch die anderen und geben diesen durch Ihr Feedback auch Unterstützung.

In der Gruppe kann gelernt werden, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu äußern und dafür einzutreten und Kompromisse auszuhandeln. Die soziale Kompetenz, die Kritik- und Konfliktfähigkeit wachsen, indem kritische Rückmeldungen sowohl angenommen als auch gegeben werden können.
Das Rollenverhalten, das die Teilnehmenden auch sonst im Alltag zeigen und ihnen Probleme macht, kommt auch in der Gruppe zu Tage und kann hier gut bearbeitet werden.
Der/die Berichtende kann durch die Rückmeldung der anderen Teilnehmer*innen seine/ihre Situation aus einer anderen Perspektive sehen, die eigenen Probleme besser einordnen und erfahren, dass seine/ihre Gefühle und Reaktionen auf ein Problem durchaus verständlich sind.
Durch den Austausch in der Gruppe lernen die Betroffenen auch, sich in andere einzufühlen und Gefühle bei anderen Menschen besser wahrzunehmen und einzuschätzen. Auch lassen sich hier besonders gut, die eigenen Denkannahmen und Verhaltensinterpretationen bezüglich deren Stimmigkeit überprüfen. So können alte, überholte Kognitionen aufgelöst, neue uns angemessenere Verhaltensweisen entwickelt werden.

Wenn eine Gruppe gut zusammenarbeitet, hat diese Gemeinschaft eine heilende Wirkung. Die Gruppenmitglieder können sich gegenseitig Kraft geben und bei der Lösung von Problemen unterstützen.

„Der Mensch wird am Du zum Ich.“
(Martin Buber)